Ausgeprägtes Schwitzen (Hyperhidrosis)

Einige Menschen leiden unter vermehrter Schweißproduktion an Händen, Füßen, unter den Achseln oder auch am gesamten Körper. Obwohl es sich dabei nur selten um ein Krankheitssymptom, viel häufiger jedoch um eine individuelle Disposition handelt, fühlen sich die Betroffenen oft in ihrem Alltagsleben sehr eingeschränkt und vermeiden enge soziale Kontakte.

Vermehrte Schweißbildung ist jedoch behandelbar. Helfen spezielle Deodorantien, Puder oder Salbeitees nicht ausreichend, besteht die Möglichkeit, medizinische Verfahren zur Anwendung zu bringen. Diese reichen von aluminiumchlorid-haltigen Lösungen oder Gels über Tabletten bis hin zu Botox-Injektionen. Für diese Verfahren muss im Allgemeinen der Patient selbst die Kosten tragen. Schließlich gibt es noch die Leitungswasseriontophorese, bei der die betroffenen Körperteile (Hände, Füße) im Wasserbad von Gleichstrom durchflossen werden. Für den Behandlungserfolg sind 15-20 Sitzungen erforderlich, die Krankenkasse übernimmt in der Regel die Kosten.